2.8.2018
21:00
FILM

PUSSY HAVE THE POWER

JUCK © Bad Land
JUCK © Bad Land


Brennendes Kino von jungen schwedischen Regisseurinnen als Manifest weiblicher Sexualität, Selbstbestimmung und Ermächtigung. Junge Rapperinnen sehen sich im Tonstudio mit Mansplaining konfrontiert und müssen Haltung beziehen. Eine Runde älterer Damen spricht beim Kaffeekränzchen unverblümt über sexuelle Erfahrungen und Bedürfnisse. Ein 9-jähriges Mädchen beginnt angesichts des Coming-outs der älteren Schwester die eigene sexuelle Identität zu hinterfragen. Durch die Aneignung einer männlichen Gebärde stellt das Tanzkollektiv JUCK (engl. hump) Sehgewohnheiten in Frage: »Weiblichkeit ist ein Wort, das wir mit allem füllen können, was wir wollen.«

Filmlänge 75 min Moderation Lisa Mai

PUSSY HAVE THE POWER

Lovisa Sirén • Schweden 2014 • 15 min • OmeU

»Get power from your pussy juice!« Die Kapuzen tief ins Gesicht gezogen, improvisieren vier junge Frauen im Halbdunkel eines Tonstudios ihren neuen Song. Es geht um Ermächtigung. Zufällig betritt ein etablierter Musikproduzent den Raum. Plötzlich steht eine Entscheidung an: Wollen es die Mädchen mit ihrer Musik zu Geld und Erfolg bringen – oder bleiben sie ihrer Botschaft treu?


lovisasiren.com

Schauspiel Siri Hjorton Wagner, Maja Christenson, Adriana Aburto Essén, Emma Broomé & Olov Tegby Frisk Drehbuch Lovisa Sirén & Peter Modestij Kamera Lisabi Fridell Schnitt Lovisa Sirén Sound Design Marcus Olsson & Erik Johansson Musik The Wet Catch Produktion Lovisa Sirén & Peter Modestij
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DISCO

Halima Mahammed Ali Handulleh • Schweden 2017 • 14 min • OmeU

Wochenende im Jugendzentrum. Drei 14-jährige Mädchen wollen ausgehen und Spaß haben. Sie nehmen den Platz ein, der ihnen zusteht. Sie tanzen, wie ihnen danach ist. Sie werden zurechtgewiesen. Wohin mit all der Energie?

Drehbuch Halima Mahammed Ali Handulleh Kamera Josephine Owe Schnitt Kristin Meiton Musik Ibrahim Mahammed Ali Handulleh Produktion Hanna Jageteg & Anna Lundin Hochschule Akademin Valand
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COFFEE TIME

Maria Fredriksson • Schweden 2013 • 15 min • OmeU

Vier adrette Damen treffen sich zum Kaffee, aber die Gespräche drehen sich nicht um Enkelkinder, Handarbeit oder Kochrezepte. Während sie an den chinesischen Porzellantassen nippen, diskutieren sie Viagra, Orgasmen und Quickies. Wie ist es, mit einem Mann zu schlafen, der eine Vollprothese hat und seine Zähne in der Nacht herausnimmt? Auch bei den Erzählungen über Jugenderfahrungen während der sexuellen Revolution wird nichts ausgelassen in Maria Fredrikssons erfrischendem Kurzdokumentarfilm.


Originaltitel ELVAKAFFE Mitwirkende Margareta Löwenhielm, Ulla Hård, Ulla Sandell & Käthe Schwitzgold Konzept Maria Fredriksson Kamera Maria Fredriksson Schnitt Maria Fredriksson & Pier Franceschi Musik Christian Olsson Produktion Maria Fredriksson, Helena Ingelsten & Barataria
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MY GAY SISTER

Lia Hietala • Norwegen/Schweden 2017 • 14 min • OmeU

Cleo ist zehn Jahre alt und ihr Kopf ist voller Fragen: Woran merke ich, dass ich in jemanden verliebt bin? Woher weiß ich, ob ich lieber Jungs oder Mädchen mag? Seit ihre ältere Schwester eine feste Freundin hat, erwachen in Cleo bisher unbekannte Gefühle. Bei einem Ausflug in die norwegischen Fjorde nähert sie sich dem verliebten Pärchen vertrauensvoll auf der Suche nach Antworten. (Berlinale)


Originaltitel MIN HOMOSYSTER Schauspiel Juliette Safavi, Tina Pourdavoy & Erika A. Coleman Drehbuch Lia Hietala Kamera Karin Stenwall Schnitt Lia Hietala & Karin Stenwall Ton Nathanael Gustin Sound Design Katharina Nuttall & Linus Andersson Musik Katharina Nuttall Produktion Stefan Henriksson, Lia Hietala, Håkon B. Toft & Karin Stenwall
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JUCK

Olivia Kastebring, Julia Gumpert & Ulrika Bandeira • Schweden 2018 • 17 min • OmeU

»Weiblichkeit ist ein Wort, das wir mit allem füllen können, was wir wollen.« Durch die Aneignung einer männlichen Gebärde stellt das schwedische Tanzkollektiv JUCK (engl. hump) Sehgewohnheiten auf den weiblichen Körper in Frage. Spätestens seit sich 2013 eines seiner Videos viral im Internet verbreitete, ist Feminismus im Schottenrock höchst ansteckend. Olivia Kastebring, Julia Gumpert und Ulrika Bandeira erzählen die Geschichte und Haltung der Frauen, die hinter JUCK stehen, in einem pulsierenden Hybrid aus Dokumentarfilm, Tanzfilm und Spielfilm.


Mitwirkende JUCK Drehbuch Olivia Kastebring, Julia Gumpert & Ulrika Bandeira Kamera Josephine Owe Schnitt Therese Elfström Musik Maya Lourenco Produktion Dea Saracevic & Bad Land
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